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Diskussionsmethode: Fishbowl

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fishbowl

Heute dreht sich mein Blogpost mal nicht um Entwicklung und .NET
Technologien, sondern um etwas ganz Allgemeines: Die Diskussionsmethode "Fishbowl".

Ich hatte vor etwa 2 Wochen ein äußerst interessantes Gespräch mit Alexander Groß in Leipzig über .NET User Group, .NET Open Space und damit verbundenen Diskussionsmethoden. Deshalb möchte ich euch heute Fishbowl vorstellen.

Was ist eine Diskussionsmethode?

Diskussionsmethoden sollen helfen eine Struktur und Ordnung in Diskussionen zu bekommen, so das man aus einer Diskussion einen optimalen Nutzwert ziehen kann. Gerade bei größeren Gruppen ist es äußerst schwierig Ruhe und eine klare Linie in eine Diskussion zu bekommen. An diesem Punkt greift z.B. das Prinzip von Fishbowl.

Was ist Fishbowl?

Der Name Fishbowl ergibt sich anhand der Sitzordnung, in der die Teilnehmer angeordnet sind, eben wie in einem Fischglas. Es gibt einen äußeren Kreis, in welchem Teilnehmer platznehmen, die Interesse an dem
Diskussionsthema haben. Hierbei handelt es sich um passive Teilnehmer, oder Konsumenten. Den inneren Kreis nun bilden die aktiven Teilnehmer der Diskussion.

Wie genau funktioniert Fishbowl nun?

Wie schon angesprochen gibt es zwei Arten von Teilnehmern, aktiv im inneren Kreis und passive im äußeren Kreis. Wobei diese jederzeit zwischen aktiv und passiv wechseln können.

fishbowl2

Die aktiven Teilnehmer gliedern sich in zwei Kategorien. Der Moderator der die Diskussion leitet und darauf achtet, dass die Regeln eingehalten werden und die Sprecher, welche sich äußern dürfen, wenn Sie auf einem Stuhl im inneren Kreis sitzen. Ein Stuhl muss dabei immer frei bleiben. Sobald ein passiver Teilnehmer aus der Gruppe etwas zu der Diskussion beitragen möchte, so setzt er sich auf den noch freien Stuhl im inneren Kreis und kann sein Argument vortragen. Dabei muss der Teilnehmer, der am längsten im inneren Kreis gesessen hat, aufstehen und in die passive Gruppe wechseln.

Der Vorteil von Fishbowl

Jeder Teilnehmer kann zu jederzeit die Diskussionsrunde verlassen und auch Teilnehmer, die nur "konsumieren" und sich nicht zu Wort melden wollen, können als passive Teilnehmer mitwirken. Ein Vorteil bietet dieses Prinzip gerade für zurückhaltende und nicht so durchsetzungsfähige Menschen, da sie nicht mit einer riesen Gruppe diskutieren sondern nur maximal mit den Teilnehmern aus dem inneren Kreis.

Written by Robert Meyer

Juni 30, 2009 um 11:42

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